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Trumps Ex-Kommunikationschefin: Hope Hicks will vor Kongress aussagen

Neue Entwicklung im Streit um den Mueller-Bericht: Die ehemalige Trump-Vertraute Hope Hicks wird sich den Fragen des Justizausschusses stellen. Das Weiße Haus hatte sie angewiesen, nicht mit den Demokraten zu kooperieren.


Hope Hicks: Am 19. Juni wird sie vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses aussagen

Hope Hicks: Am 19. Juni wird sie vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses aussagen


In den USA hat sich die erste namhafte Zeugin bereit erklärt, im Streit um den Mueller-Bericht vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses auszusagen: Hope Hicks wird sich am kommenden Mittwoch den Fragen des Ausschusses stellen. Der Vorsitzende des Komitees, Jerrold Nadler, bestätigte einen entsprechenden Bericht der “Washington Post”. Bislang haben alle ehemaligen Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump die Aussage verweigert.

Als Trumps Kommunikationschefin zählte Hicks zu den engsten Vertrauten des Präsidenten. Trump selbst bezeichnete sie einst als “weitere Tochter”. Im Februar 2018 war sie von Sonderermittler Robert Mueller zur Russlandaffäre befragt worden, war jedoch viele Antworten schuldig geblieben. Kurz darauf hatte sie das Weiße Haus verlassen. Mittlerweile arbeitet Hicks für das Medienunternehmen 21st Century Fox.

“Es ist sehr wichtig für uns, mit Frau Hicks zu sprechen. Sie war eine der wichtigsten Zeuginnen für den Sonderermittler”, sagte Nadler. “Frau Hicks versteht, dass der Ausschuss alle Fragen stellt, die er für angemessen hält, einschließlich Fragen zu ihrer Zeit als Wahlkampfhelferin von Donald Trump und ihrer Zeit im Weißen Haus.” Im Anschluss an die Befragung soll eine Mitschrift veröffentlicht werden.

Bislang hatte das Weiße Haus Aussagen ehemaliger Regierungsmitarbeiter verhindert. Trumps ehemaliger Rechtsberater Donald McGahn hatte es beispielsweise trotz Vorladung abgelehnt, mit dem Ausschuss zu sprechen. Auch Hicks soll angewiesen worden sein, nicht mit dem Ausschuss zu kooperieren. Entgegen dieser Anweisung soll sie bereits Unterlagen aus dem Trump-Wahlkampf 2016 übergeben haben.

Die “Washington Post” berichtete, Hicks wolle hinter verschlossenen Türen aussagen. Es könne sein, dass sie viele Fragen des Gremiums nicht beantworten und sich dabei auf eine Weisung aus dem Weißen Haus berufen werde.

Der von den oppositionellen Demokraten geführte Kongressausschuss überprüft, ob Trump und sein Team in Zusammenhang mit den Ermittlungen zur Russlandaffäre die Justiz behindert und ihre Macht ausgenutzt haben. Am Dienstag verabschiedete das Repräsentantenhaus eine Resolution, die den Ausschuss ermächtigt, rechtliche Schritte gegen ehemalige Regierungsmitarbeiter einzuleiten, die nicht kooperieren.


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