Coronavirus: Manuela Schwesig fordert mehr Tempo beim Impfen

Ihr Bundesland benötige wesentlich mehr Impfdosen, sagt die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern. Sie kritisiert Gesundheitsminister Spahn wegen voreiliger Versprechungen.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Das Impfen gegen das Coronavirus kommt in Deutschland nur schleppend voran. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) drängt daher auf ein höheres Tempo. »Wir wollen zusichern, dass jeder geimpft werden kann der will«, sagte Schwesig im ZDF-»Morgenmagazin«. Bisher gäbe es aber »keine verlässlichen Informationen, dass genügend Impfstoff vorhanden ist, damit das zu schaffen ist«.

Schwesig äußerte sich verärgert über die Aussage von Jens Spahn (CDU), wonach jeder, der geimpft werden will, auch geimpft würde. »Ich finde es schwierig, wenn der Bundesgesundheitsminister solche Versprechen macht, ohne dass wir wissen, dass genügend Impfstoff da ist«, sagte die SPD-Politikerin. Es nutze nichts, wenn die Versorgung sich erst im zweiten Quartal bessere.


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