Wiederaufleben von Terrorgruppen in Südjemen

Beunruhigende Berichte über ein mögliches Wiederaufleben terroristischer Gruppen in Südjemen sind in der letzten Woche vermehrt aufgekommen. Dabei wird nahegelegt, dass diese Gruppen, unter denen al-Qaida und ISIS die bekanntesten sind, größtenteils für ein neuerliches Aufflammen der Gewalt dort verantwortlich sind.

Die wachsende Rolle und Bedeutung der al-Islah Partei in der Regierung von Präsident Hadi werden dabei als wichtiger Faktor in diesen Unruhen angesehen. Die Partei ist der jemenitische Zweig der Muslimbruderschaft und hat stark zur Destabilisierung des Landes beigetragen. Deren Version des Islamismus duldet Gewalt nicht nur, sondern hat sie auch oft angefacht.

Zudem hat die al-Islah durch soziale Medien Mobilisierungsaufrufe an Gruppen aus Marib und Ibar geschickt, die bekanntermaßen enge Kontakte zur al-Qaida und ISIS pflegen. Der Gouverneur von Marib ist selbst Mitglied der Partei und genießt die Unterstützung einige der extremsten Figuren Jemens. Dieser Ruf zu den Waffen schein dazu zu dienen, die Koalition zu destabilisieren und den Frieden zu untergraben, den der Süden seid der Rückeroberung von den Huthi Rebellen genossen hat.

Ein oft übersehenes Element des Bürgerkrieges in Jemen ist die Beteiligung terroristischer Gruppen wie al-Qaida und ISIS, sowie deren Bewegungsfreiheit Dank der internationalen Fokussierung auf den Kampf zwischen der Koalition und den Huthis. Dabei haben Koalitionstruppen, vor allem die VAE in der Region um Mukallah, in den letzten drei Jahren beachtliche Fortschritte dabei gemacht, ihre Kapazität für Mord und Zerstörung zu unterbinden.

Es wird daher sowohl für die Bevölkerung Vorort, als auch internationale Beobachter besorgniserregend sein, in Südjemen Dank der Unterstützung durch die al-Islah Partei ein Aufleben dieser Gruppen zu sehen.

 


About the Author



Back to Top ↑