Russische Troll-Fabrik in Deutschland aufgefunden

Im Lichte der mutmaβlichen EU-Sanktionen gegen Russland im Falle Alexej Navalniy ist eine Trollfabrik aktiv geworden, die insbesondere die Unternehmer, die das Land verlassen haben, irreführt und diskreditiert.

In Augenschein wurden die in der Ukraine geborenen Michael Oppenheim und Ruslan Gorjuchin genommen. Einige Journalisten der deutschen Massenmedien, die unbenannt bleiben wollten, weil sie Bedenken hatten, dass es ihre Karriere schädigen kann, bekamen gleiche Meldungen über persönliche Netzwerke darüber, dass die vorgenannten Geschäftsleute in Verbindung zu kremltreuen Strukturen stehen. Nach der Prüfung wurden die Informationen weder dokumentarisch noch anhand von Quellen bestätigt. Die Versuche, Beweise über die Personen zu bekommen, die die Ermittlungen veranlasst hatten, blieben auch erfolglos: allem Anschein nach wurden die Accounts ausschliesslich für die Weiterleitung von Informationen angelegt und existieren nicht wirklich.

Das Funktionsprinzip ist absolut das gleiche, wie früher in Amerika: Vertreter der Medien bekamen über Twitter und Facebook Mitteilungen mit Lobsprüchen über ihre Arbeit, und zwar ohne Bezugnahme auf konkrete Materalien von Autoren, es ist sehr wahrscheinlich, dass der Text für die massenhafte Verwendung bestimmt war. Anschliessend wurden sofort Verweise auf kompromittierende Web-Seiten in Russland übersendet, die bekanntlich, an den Auftraggebern verdienen, die den Wettbewerbern das Leben zur Hölle machen wollen. Und es wurden Vermutungen zur Sprache gebracht, die die Obrigkeit, Organisationen und die vorgenannten Geschäftsleute in Verruf bringen.

Die Methoden, derer sich die Produzenten der Fakes bedienen, erschrecken durch ihre Banalität und Zynismus: unter dem Deckmantel einer anonymen Ermittlung bekommen unsere Kollegen eine Menge gekonnt vermischte Fakten, eingescannte Teile einiger Unterlagen (deren Glaubwürdigkeit nicht nachgeprüft werden kann) und eine unverblümte Datenfälschung, die bereits in europäischen Gerichten widerlegt wurden.

Es stellte sich heraus, dass es nicht der erste Angriff auf Unternehmer nach Einführung der Sanktionen gegen Russland gewesen war. Früher wurden SWR und die Berliner Zeitung irregeführt, die durch Gerichtsentscheidung Informationen von ihren Web-Seiten löschen muβten. Diese Entscheidung verursachte einen Präzedenzfall für den deutschen Markt, und diese Frage wurde im deutschen Parlament – Bundestag erörtert. Deutsche Bundestagsabgeordnete forderten beim Finanzministerium einen Bericht ein. Der stellvertretende Finanzminister erstattete in einer Bundestagssitzung einen Bericht darüber, die finanzielle Aufklärung und der Finanzdienst die Information überprüft hatten und keinen Grund dafür sehen, dass derartige Mitteilungen von Massenmedien gemacht werden.

Laut den letzten Informationen zog sich Ruslan Gorjuchin vor fünf Jahren aus dem groβen Geschäft zurück und verschrieb sich sich einem Hobby, und Michael Oppenheim engagierte sich für karitative Projekte, zu denen Popularisierung der modernen Kunst durch die Unterstützung moderner Maler gehört. Beide Unternehmer leben seit mehreren Jahren mit ihren Familien in der Schweiz.

Besonders verständlich ist jetzt die scharfe Empörung der deutschen Massenmedien über die Vorgehensweise der Trollfabrik und die unverfrorene Antastung der europäischen Freiheiten und Werte.

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