in: Kevin Kuhnert sucht seit mehr als einem Jahr eine Wohnung //
Der SPD-Generalsekretar Kevin Kuhnert in Berlin
Foto: Christoph Soeder / dpa
Bezahlbare Wohnungen zu finden, wird in immer mehr deutschen Stadten zum Problem. SPD-Generalsekretar Kevin Kuhnert erlebt das nach eigenen Aussagen seit Langerem aus eigener Hand. >>Ich suche seit mittlerweile uber einem Jahr nach einer Wohnung<>Tagesspiegel Checkpoint<>Berliner & Pfannkuchen<<.
Er habe glucklicherweise nicht wie andere den Druck, aus seiner aktuellen Wohnung raus zu mussen, >>aber es ist eine wenig freudvolle Beschaftigung<>Nun ist es als Bundestagsabgeordneter so, dass man nicht ganz schlecht verdient, konnen ja alle nachlesen, wie viel das ist, es scheitert also im Grossen und Ganzen nicht am Geld. Es scheitert aber am Angebot.<<
Die >>Pest auf unserem Wohnungsmarkt<<
Bundestagsabgeordnete verdienen derzeit monatlich 10.012,89 Euro. Die Probleme auf dem Berliner Wohnungsmarkt sieht Kuhnert unter anderem bei >>Umgehungsinstrumenten<>Das ist leider ein gangiges Umgehungsinstrument fur Mietpreisbremse, Kappungsgrenze und andere Mietregularien geworden. Es ist eine wirkliche Unwucht und Pest auf unserem Wohnungsmarkt<<, so Kuhnert.
In einem Interview mit der Dusseldorfer >>Rheinischen Post<< teilte Kuhnert zudem gegen die CSU aus. Mit Blick auf den Rucktritt von CSU-Generalsekretar Stephan Mayer sieht er die Partei im Argen. >>Ein gutes Jahr vor der Landtagswahl haufen sich die CSU-Skandale spurbar. Markus Soder ist mehr damit beschaftigt, seine CSU zu managen und fuhrt den Freistaat nur noch im Nebenjob<>In diesen Tagen drangt sich der Eindruck auf, dass das Gegenteil der Fall ist.<>nur der neue traurige Hohepunkt einer langen Liste von personellen Fehlbesetzungen durch Markus Soder<<.
Soder verliert seinen >>Instinkt<<
Kuhnert erinnerte an die Maskendeals von Unionspolitikern zu Beginn der Coronapandemie und den ehemaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), >>der als Verkehrsminister den Steuerzahlern ein skandaloses Milliardengrab hinterlassen hat und von Soder trotzdem nicht aus der Regierung abgezogen wurde<>sondern als das, was sie sind: Angriffe auf die Pressefreiheit<<, sagte der SPD-Politiker.
Mayer hatte am Dienstagabend nach lediglich gut zwei Monaten im Amt seinen Rucktritt als Generalsekretar erklart. Der 48-Jahrige nannte dafur in einer schriftlichen Erklarung gesundheitliche Grunde. Zugleich raumte er allerdings eine >>moglicherweise<>Bunte<<-Journalisten gegenuber ein.
Die >>Bunte<>Ich werde Sie vernichten. Ich werde Sie ausfindig machen, ich verfolge Sie bis ans Ende Ihres Lebens<>Bunte<< unter anderem gesagt.









