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ine-News am Freitag: Ukrainische Truppen scheitern offenbar mit Angriff bei AKW Saporischschja //

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AKW Saporischschja in Energodar: Angriff ukrainischer Truppen angeblich abgewehrt

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Foto: IMAGO/Konstantin Mihalchevskiy / IMAGO/SNA


Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

  • Ukrainische Streitkrafte sind russischen Angaben zufolge mit einem Angriff auf die Stadt Energodar, wo das AKW Saporischschja steht, gescheitert.

  • Der polnische Ministerprasident Mateusz Morawiecki reist heute in die ukrainische Hauptstadt Kiew.

  • Die Ukraine will nach Angaben ihres Justizministers Denys Maliuska Kriegsentschadigungen aus Russland von mindestens 300 Milliarden US-Dollar (etwa 300 Milliarden Euro) durchsetzen.

Russland klagt uber Umsetzung des Getreideabkommens

10.25 Uhr: Das russische Aussenministerium beklagt eine schlechte Umsetzung des Getreideabkommens. Die Vereinbarung zur Freigabe der ukrainischen Getreideexporte uber das Schwarze Meer werde >>schlecht<< erfullt. Eine Verlangerung hange davon ab, wie sie umgesetzt werde, berichtet die russische Agentur RIA. Am Mittwoch hatte der russische Prasident Wladimir Putin gesagt, das Abkommen habe Russland und die Entwicklungslander >>betrogen<<.


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Wahlen in Russland: >>Sie haben Angst vor dem Verlust jeglicher Macht<<

10.13 Uhr: Mitten im Ukrainekrieg lasst der Kreml wahlen. Besuch bei zwei unabhangigen Kandidaten, die ihre Arbeit schon verloren haben – und dennoch bis zuletzt Wahlkampf machen.


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Russische Truppen bringen offenbar Verletzte in Sicherheit

09.48 Uhr: Die Ukraine meldet im Zuge ihrer Gegenoffensive weitere Gelandegewinne im Suden und Osten. Das ukrainische Militar teilt mit, in der Nahe der Grossstadt Charkiw im Osten versuchten russische Truppen, verletzte Soldaten und beschadigte militarische Ausrustung in Sicherheit zu bringen. Dies gehe bei den Dorfern Wilchuwatka sudwestlich und Borodojarkse sudostlich von Charkiw vonstatten. Am Donnerstagabend hatte der ukrainische Prasident Wolodymyr Selenskyj in einer Videoansprache erklart, die ukrainischen Streitkrafte hatten >>Dutzende Ortschaften befreit<< und seit dem 1. September in Osten und Suden ein Gebiet von mehr als 1000 Quadratkilometern zuruckerobert.


Ukrainische Truppen scheitern offenbar mit Angriff bei AKW Saporischschja

09.20 Uhr: Ukrainische Streitkrafte sind russischen Angaben zufolge mit einem Angriff auf die Stadt Energodar, wo das AKW Saporischschja steht, gescheitert. Die Angreifer hatten in der Nacht auf Freitag einen Landeversuch in der Nahe von Energodar unternommen, berichtet die russische Agentur Interfax . Der Schlag sei abgewehrt worden. Die Ukrainer hatten aber ein Umspannwerk attackiert. >>Wir reparieren die Leitungen, abends war alles unterbrochen<<, zitiert Interfax den russischen Stadtchef von Enerhodar, Alexander Wolga. Derzeit sei Energodar ohne Strom.

In Russland starten Regionalwahlen vor dem Hintergrund des Kriegs

09.15 Uhr: In mehr als 80 russischen Regionen ist am Freitag die Abstimmung uber ortliche Parlamente und Gouverneure gestartet. >>In Moskau hat die Wahl der Stadtverordneten begonnen, abgestimmt werden kann im Wahllokal oder online<<, teilt die Wahlkommission der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Der Urnengang steht unter dem Zeichen des von Wladimir Putin begonnenen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor mehr als einem halben Jahr. Mehr als 45 Millionen Russen sind zur Wahl aufgerufen.

Die Vorbereitung war von einem beispiellosen Druck gegenuber der Opposition gepragt. Kandidaten, die sich offen gegen den Krieg aussprachen, wurden von vornherein von der Abstimmung ausgeschlossen. Die Wahl erstreckt sich uber drei Tage und wird teilweise auch online durchgefuhrt. Kritiker sehen hier ein weiteres Mittel zur Manipulation der Ergebnisse. Am Sonntag schliessen die Wahllokale.

Ukrainische Armee trauert um Queen Elizabeth II.

09.06 Uhr: Die ukrainischen Streitkrafte sprechen der britischen Konigsfamilie nach dem Tod von Konigin Elizabeth II. ihr Beileid aus. >>Die Streitkrafte der Ukraine drucken der koniglichen Familie, dem Volk des Vereinigten Konigreichs und dem Commonwealth of Nations ihre tiefe Trauer und ihr aufrichtiges Beileid zum unwiederbringlichen Verlust Ihrer Majestat der Konigin Elisabeth II. aus<<, teilt die Armee auf Twitter mit.

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Krieg in Osteuropa: >>Militarisch ist Russland nicht zu schlagen, es sei denn wir machen den dritten Weltkrieg<<

08.56 Uhr: Kann die Ukraine den Krieg gewinnen? Gregor Gysi zeigt sich skeptisch. Im SPIEGEL-Spitzengesprach streitet der Linkenpolitiker mit Michael Roth von der SPD uber Russland – und Entlastungen in der Krise. Die Highlights im Video.


DER SPIEGEL

Polens Regierungschef Morawiecki reist nach Kiew

08.30 Uhr: Der polnische Ministerprasident Mateusz Morawiecki reist heute in die ukrainische Hauptstadt Kiew. Es werde eine Reihe von Treffen geben, sagte sein Regierungssprecher Piotr Muller dem Sender Polsat. Wichtige Themen in Zusammenhang mit der geopolitischen Situation wurden besprochen, darunter Energie und militarische Sicherheit.

USA verhangen Sanktionen gegen Unternehmen in Teheran

07.43 Uhr: Die USA haben Sanktionen gegen ein iranisches Unternehmen verhangt, das an der Lieferung unbemannter Drohnen nach Russland beteiligt gewesen sein soll. Das in Teheran ansassige Unternehmen habe den Transport nach Russland koordiniert, heisst es in einer Mitteilung des US-Finanzministeriums. US-Informationen deuteten darauf hin, dass Russland beabsichtige, die iranischen Drohnen im Krieg gegen die Ukraine einzusetzen. Russland treffe >>immer verzweifeltere Entscheidungen, um seinen ungerechtfertigten Krieg gegen die Ukraine fortzusetzen<>den Iran und diejenigen, die Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstutzen, zur Verantwortung zu ziehen.<<

Ukraine will mehr als 300 Milliarden US-Dollar Entschadigung von Moskau

01.00 Uhr: Die Ukraine will nach Angaben ihres Justizministers Denys Maliuska Kriegsentschadigungen aus Russland von mindestens 300 Milliarden US-Dollar (etwa 300 Milliarden Euro) durchsetzen. Bei der Uno-Vollversammlung wolle Kiew eine Resolution erreichen als Grundstein fur einen internationalen Wiedergutmachungsmechanismus, sagte Maliuska den Zeitungen der Funke Mediengruppe. >>Wir wollen eine Kompensation fur alle Schaden, die Russland in der Ukraine durch seinen Angriffskrieg verursacht hat<<, sagte er.

Der Schaden, den die Ukraine durch die russische Invasion erlitten hat, wird mittlerweile schon viel hoher geschatzt. Doch die genannte Summe von 300 Milliarden US-Dollar entspricht den Guthaben der russischen Nationalbank in den G7-Staaten, die im Zuge der Sanktionen eingefroren wurden. Maliuska verlangte den Zugriff darauf sowie auf das Auslandsvermogen russischer Staatsunternehmen und beschlagnahmten Besitz russischer Oligarchen.

Justizminister Denys Maliuska


Foto by MARTIN DIVISEK / EPA

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00.45 Uhr: US-Aussenminister Antony Blinken hat sich zum Abschluss seines Uberraschungsbesuchs in Kiew positiv zur ukrainischen Gegenoffensive geaussert. >>Es ist noch sehr fruh, aber wir sehen deutliche und echte Fortschritte vor Ort, insbesondere in der Gegend von Cherson, aber auch einige interessante Entwicklungen im Donbass im Osten<<, sagte Blinken vor Journalisten. Zuvor hatte der ukrainische Prasident Wolodymyr Selenskyj die Ruckeroberung von einem mehr als 1000 Quadratkilometer umfassenden Gebiet seit dem 1. September gemeldet.



ptz/dpa/Reuters/AFP

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