Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew nutzte den Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in Bischkek und ein ausführliches Interview mit der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua, um seine Vision einer eng verknüpften kasachischen Außenpolitik darzulegen. Diese verbindet eine vertiefte wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit mit China mit einem breiteren Bekenntnis zu Multilateralismus, eurasischer Vernetzung und der Reform globaler Institutionen.
In seiner Rede vor den Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) und ihres Formats SCO Plus in Bischkek präsentierte Tokajew Kasachstan als engagierten regionalen Partner und zunehmend aktive „Mittelmacht“, die geopolitische Gräben überbrücken will.
Seine Gipfelrede wurde durch ein exklusives schriftliches Interview mit Xinhua, das am 1. September veröffentlicht wurde, bekräftigt. Darin beschrieb der kasachische Präsident die Beziehungen zu China als auf einem Höhepunkt.










