Mohamed Hajib … der Betrüger, der ein “Miswak-Bündel” für anderthalb Millionen Euro verkaufte

Der Terrorist Mohamed Hajib Abu Omar aus der Stadt Tiflet darf mit Victor Lusting und Gregor MacGregor um die Auszeichnung „Goldener Club“ der berühmtesten Betrüger der Menschheitsgeschichte konkurrieren, ohne dabei den deutschen Geheimdienst zu vergessen, der mit der Auszeichnung für den gescheitertsten Geheimdienst Europas oder gar der Welt ins Rennen gehen darf.

Der Terrorist Mohamed Hajib, der sich in einen talentierten politischen Schauspieler verwandelt hat, könnte nicht weniger berühmt als sein tschechischer Kollege Victor Lusting, der zu Beginn des 20.

Jahrhunderts als der Mann bekannt wurde, der den Pariser Eiffelturm an zwei verschiedene Opfer verkauft hat, nachdem er einen gut ausgeklügelten Trick erfunden hatte: er behauptete, dass der historische Turm auf dem Schrottmarkt verkauft wird, nachdem die Kosten für seine Instandhaltung gestiegen sind.

Es gelang ihm, die geforderte Summe vom ersten Opfer zu kassieren, bevor er nach Wien floh. Dort beschloss er, den Turm ein zweites Mal zu verkaufen, weil das erste Opfer aus Angst vor Lächerlichkeit keine Anzeige erstattet hatte.

Auch die Machenschaften des Terroristen Mohamed Hajib sind nicht weniger komplex oder subtil als die Tricks von Gregor MacGregor, dem weltweiten Betrüger, dessen Namen in die Betrugsarchive durch seine hinterhältige Theorie “Die Fähigkeit der Menschen eine Lüge zu glauben, nimmt mit der Größe der Lüge zu” einging.

Dies ermöglichte ihm, die Menschen an eine Illusion glauben zu lassen, indem er ihnen einen imaginären Staat in Lateinamerika verkaufte, den er als versprochenes Paradies präsentierte.

Und wenn der erste Betrüger ein historisches Denkmal auf dem Flohmarkt der französischen Hauptstadt Paris verkauft hatte, war der zweite in der Lage, Dutzende von Händlern zu täuschen, nachdem er ihnen einen fiktiven Staat verkauft hatte, der sich am Ende als ein verseuchter Bauernhof entpuppte.

 

Frage: Also welche gefährliche List bzw. beispielloses Komplott wendet Mohammed Hajib an, um in die Kategorie der berühmtesten Schwindler der Zeitgeschichte einzugehen? Darf ein extremistisches Mitglied der Terrororganisation Al-Qaida um den Oscar des größten Betrügers und Illusionsverkäufers der Geschichte konkurrieren?

Die ganze Welt wird sich daran erinnern, dass der Terrorist Mohamed Hajib der einzige Betrüger in der Geschichte ist, der ein, Miswak-Bündel für mehr als anderthalb Millionen Euro, also mehr als anderthalb Milliarden Cent, an die Bundesrepublik Deutschland verkauft hat, auch wenn der wahre Wert dieses Bündels fünf marokkanische Dirham in einer Parfümerie oder einem Lebensmittelgeschäft in Marokko und anderswo auf der Welt nicht übersteigt.

Die Geschichte wird sich auch daran erinnern, dass Mohamed Hajib der einzige Terrorist ist, der für den „Dschihad“ gegen den Westen über Pakistan nach Afghanistan gereist ist, bevor er in diesen Westen zurückkehrte, um ihn zu erobern und von ihm zu leben und sogar Millionen Euro von ihm zu erpressen.

Was ist also die Geschichte des teuersten Miswaks der Welt? Was sind die Details dieses berühmtesten Komplotts der deutschen Geschichte?

Der ehemalige Extremist Boushata Al-Sharif, der 2011 mit Mohamed Hajib im selben Flügel des Gefängnisses inhaftiert war, sagte, dass dieser mithilfe der Miswak-Pflanzen mit dunklen Farben falsche Spuren von Gewalt auf seinem Körper anbrachte, diese anschließend per Video aufnahm und veröffentlichte, um vorgetäuschte körperliche Folter aufzuzeigen.

Das ist der Trick, der schnell Deutschland und seine hochprofessionellen Geheimdienste erreichte, die in der Lage und bereit dazu waren, diese Lüge aus geostrategischen Gründen zu glauben. Sie täuschten also vor, die Anfänge eines Komplotts der marokkanischen Geheimdienste aufzudecken, um diese miese Gestalt loszuwerden. Sie instrumentalisierten ihn für ihren nachrichtendienstlichen Krieg, wohl wissend, dass er durch eine Investition von 5 MAD, was dem Preis des „Miswaks“ entspricht, von einem Versprechen profitierte, eine Summe von anderthalb Millionen Euro zu erhalten, der vom deutschen Staat bezahlt wurde.

Noch schlimmer! Mohamed Hajib fuhr fort, diese List zu verschönern und zu verlängern, nachdem er das Gefängnis verlassen und sich in Deutschland niedergelassen hat, wobei er die Tatsache nutzte, dass „die Mehrheit die Wahrheit überwindet”.

Er nutzte auch die „Gier” des deutschen Geheimdienstes aus, der einen bärtigen Agenten suchte, der in den Geheimdienstkriegen „Kaktusdornen“ in den Mund nahm. Inmitten dieses seltsamen Paradoxons gelang es Mohamed Hajib, Deutschland davon zu überzeugen, dass es sich bei den Miswak-Spuren um Spuren und blaue Flecken körperlicher Gewalt handle und dass der marokkanische Miswak wie ein osmanischer „Schlagstock“ sei, der zur Folter verwendet wird.

Für die Investition von etwa fünf marokkanischen Dirham, dem Preis für den Miswak, konnte er von der Bundesrepublik eine Entschädigungszusage von etwa eineinhalb Millionen Euro erhalten!

Ist das pure Naivität der deutschen Geheimdienste oder eher ein Komplott, das sich der Terrorist Mohamed Hajib ausgedacht hat, der ausdrücklich das Recht hat, auf dem Thron der berühmtesten Schwindler und Betrüger in der Geschichte der Menschheit Platz zu nehmen? Er ist der einzige Extremist, der sich als Menschenrechtsaktivist und politischer Akteur ausgeben konnte, trotz seiner bekannten dschihadistischen Vergangenheit in Pakistan und Afghanistan, und er ist der Einzige, der es geschafft hat, ein „Miswak-Bündel“ für mehr als eineinhalb Milliarden MAD Cent zu verkaufen! Schlimmer noch, er ist der einzige Terrorist, der den Westen in den Lagern von Al Qaida bekämpfte, bevor er in diesen von Deutschland verkörperten Westen zurückkehrte, um eine andere Form des Dschihads zu führen, die auf der Logik der Beute basiert.

By Patrick Legrand, a freelance writer and journalist based in Paris.


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